• Politik und Wahrheit
    Bd. 4 (2018)

    Ob Lügenpresse, Fake News oder alternative Fakten – von allen Seiten wird gegenwärtig der Anspruch auf Wahrheit in der politischen Auseinandersetzung in Anschlag gebracht. Aber auch jenseits dieser aktuellen Debatten stellen sich stets Fragen nach der Funktion von Wahrheitsbezügen für die Rechtfertigung und Kritik von Politik und ihrem Verhältnis zu normativen Diskursen, etwa in Bezug auf Vorstellungen vom guten Leben oder Formen der Ideologiekritik. Die Ausgabe 4 von diskurs setzt deshalb mit dem Problem des Verhältnissen von Politik und Wahrheit auseinander und versammelt neben einigen spannenden Aufsätzen auch ein Interview mit Frieder Vogelmann.

  • Die Zeit des Politischen und die Politik der Zeit
    Bd. 3 (2018)

    Die Ausgabe 3 der Zeitschrift diskurs versammelt sehr interessante Aufsätze über die Frage der Zeit in der Politik. Die Zeit des Politischen verweist auf der einen Seite auf formelle und informelle Zeitstrukturen – von Amtsperioden bis zu Aushandlungverfahren –, die politischen Prozessen, Institutionen und Programmen eine spezifische Geschwindigkeit verleihen. Auf der anderen Seite steht eine Politik der Zeit. Politische Krisen, der Verweis auf die allgemeine Beschleunigung des Sozialen oder postulierter Entscheidungsdruck sind nicht zuletzt wirkmächtige politische Konstruktionen.

  • Praxis der Kritik
    Bd. 2 (2017)

    Die Ausgabe 2 der Zeitschrift diskurs widmet sich der Praxis der Kritik aus der Perspektive von Boltanskis Soziologie der Kritik. Diese Perspektive beobachtet Phänomene der unmittelbaren Artikulationspraxis von Subjekten, verdichtet diese Beobachtungen für die Analyse gesamtgesellschaftlicher Phänomene  und macht sie greifbar. Die Ausgabe vereinigt einige spannende praxistheoretische Analysen mit einem äußerst lesenswerten deutschen Fassung eines Interviews mit Luc Boltanski.

  • Das Politische neu entdecken
    Bd. 1 (2015)

    Die erste Ausgabe von diskurs versammelt Beiträge, die sich auf eine offene Suchbewegung einlassen. Das Politische lässt sich nicht auf bestimmte Orte, Phänomene oder Akteure reduzieren. Es kann und muss vielmehr in immer wieder neuen Konstellationen, aus neuen wissenschaftlichen Perspektiven und in sich fortwährend wandelnden sozialen Dynamiken entdeckt werden. Politikwissenschaft ist in dieser Lesart nicht die Beobachtung eines bestimmten Systems, sondern vielmehr eine offene Suchbewegung, die aus immer wieder neuen empirischen und theoretischen Perspektiven Phänomenen politischer Praxis - also dem nie abgeschlossenen Ringen um die Konstituierung sozialer Ordnungen - auf der Spur bleibt.

  • Gewalt
    Bd. 5 (2019)
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