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Call for Papers: Gefühle des Widerstandes?

2019-08-08

WiderstandGf1.jpgVon Fridays for Future über die Aktionen des Zentrums für politische Schönheit bis zu #metoo – nach Jahrzehnten postdemokratischer Apathie findet eine Wiederentdeckung öffentlicher Räume und des politischen Protestes statt, insbesondere im Ausdruck von Gefühlen. Eine Diagnose, die gleichfalls für rechtsnationale Bürger*innenbewegungen gelten muss. Seit dem „Wutbürger“ stellt sich die Frage, in welchem Zusammenhang solche Widerstände mit Politiken stehen, die bestimmte Gefühle und/oder Affekte strategisch zu orchestrieren versuchen: Wie also wirken Gefühle/Affekte in individuellen wie kollektiven Widerständen? Welche medialen Formen nehmen sie im Netz oder in der Kunst an? Und welche Bedeutung kommt Gefühlen/Affekten in der Erforschung dieser Widerstände überhaupt zu?

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Bd. 4 (2018): Politik und Wahrheit

Ob Lügenpresse, Fake News oder alternative Fakten – von allen Seiten wird gegenwärtig der Anspruch auf Wahrheit in der politischen Auseinandersetzung in Anschlag gebracht. Aber auch jenseits dieser aktuellen Debatten stellen sich stets Fragen nach der Funktion von Wahrheitsbezügen für die Rechtfertigung und Kritik von Politik und ihrem Verhältnis zu normativen Diskursen, etwa in Bezug auf Vorstellungen vom guten Leben oder Formen der Ideologiekritik. Die Ausgabe 4 von diskurs setzt deshalb mit dem Problem des Verhältnissen von Politik und Wahrheit auseinander und versammelt neben einigen spannenden Aufsätzen auch ein Interview mit Frieder Vogelmann.

Veröffentlicht: 2019-06-06

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