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Ingmar Hagemann ist Lehrkraft für besondere Aufgaben am Institut für Politikwissenschaft der Universität Duisburg-Essen. Promoviert wurde er 2016 mit einer Dissertation über das Wechselverhältnis sozialer Bewegungen und Demokratie aus einer hegemonieanalytischen Perspektive (als Open Access verfügbar). Seine aktuelle Forschung beschäftigt sich mit praxistheoretischen Ansätzen als Analyseinstrumente für soziale Bewegungen und Demokratie.

Janosik Herder hat in Bremen und Göteborg Politikwissenschaft studiert. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Osnabrück im Arbeitsgebiet Politische Theorie. Seine Forschungsschwerpunkte sind neuere politische Theorie, Poststrukturalismus und Kritische Theorie. In seiner Dissertation beschäftigt er sich aus genealogischer Perspektive mit Informationstheorie, Kybernetik und Kryptographie und fragt nach dem Politischen des informationellen Denkens.

Frederik Metje hat in Kassel und Mumbai Politikwissenschaft, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaft studiert, ist Promotionsstipendiat der Hans-Böckler-Stiftung und assoziiertes Mitglied des Fachgebiets Didaktik der Politischen Bildung an der Universität Kassel. Er promoviert zu einer affekttheoretischen Lesart von Grenzerfahrungen und ihrer Relevanz für politische Bildungsprozesse. Sein Interesse gilt Politischer Theorie, poststrukturalistischer Sozialphilosophie, Affekt- und Emotionsforschung, Ansätzen von Kritik und Emanzipation sowie Fragen politischer Bildung.

Clelia Minnetian hat an der Universität Duisburg-Essen Politikwissenschaft studiert und ist Doktorandin am Graduiertenkolleg Innovationsgesellschaft heute an der TU Berlin. Sie promoviert zu gouvernementalen Technologien der staatlichen Berufsorientierung mit Blick auf Prozesse der Subjektivierung. Weitere Interessenschwerpunkte liegen auf der Politischen Theorie – insbesondere im Bereich des Poststrukturalismus und der Diskurstheorie.

Christian Scheper ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Entwicklung und Frieden der Universität Duisburg-Essen. Er beschäftigt sich mit Global Governance, Critical Policy Studies und kulturtheoretischen Zugängen zur globalen politischen Ökonomie. In seiner Dissertation an der Universität Kassel hat er sich kritisch mit der Idee einer menschenrechtlichen Verantwortung von Unternehmen in globalen Wertschöpfungsketten auseinandergesetzt.

Henrik Schillinger

Karsten Schubert ist geschäftsführender Assistent/wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Politische Theorie, Philosophie und Ideengeschichte der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Seine Arbeitsgebiete sind zeitgenössische kritische politische Theorie und Philosophie, Demokratietheorie, Rechtsphilosophie, Queer-Theory und Anti-Rassismus. Zur Zeit forscht er zur Schnittstelle von kritischer Rechtstheorie und intersektionler gesellschaftskritischer Ethik. Zuvor promovierte er in Philosophie an der Universität Leipzig zum Thema "Freiheit als Kritik. Sozialphilosophie nach Foucault" (Bielefeld: transcript 2018). Sein aktueller Artikel "The Democratic Biopolitics of PrEP" analysiert, wie HIV-Prä-Expositions-Prophylaxe als demokratische Biopolitik beschrieben werden kann und zeigt, wie Pharmatechnologie schwule Subjektivität ändert und zur Destigmatisierung von schwulem Sex und zum Kampf gegen Homophobie beitragen kann. Texte und aktuelle Infos auf www.karstenschubert.net